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Suchbegriff: Meinungsartikel

Die Inflationsrate in Deutschland stieg im Januar von 1,8 % auf 2,1 %, wobei besonders deutliche Preisanstiege in Restaurants und Supermärkten zu verzeichnen waren. Der EU-weite harmonisierte Verbraucherpreisindex erreichte ebenfalls 2,1 %, was darauf hindeutet, dass die Phase sinkender Inflationsraten beendet ist. Ökonomen gehen davon aus, dass sich die Inflation bei etwa 2 % stabilisieren wird, was auf fünf Hauptfaktoren zurückzuführen ist, die einen anhaltenden Preisdruck verursachen.
Der deutsche Neobroker Trade Republic hat von der BaFin die behördliche Genehmigung für den Betrieb eines eigenen multilateralen Handelssystems erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Umstrukturierung seines Handelsgeschäfts im Vorfeld des EU-Verbots von Payment for Order Flow (PFOF) im Jahr 2026. Das in Berlin ansässige Unternehmen mit einem Wert von 12,5 Milliarden Euro nutzt derzeit die Lang & Schwarz Exchange für den Handel, prüft jedoch Optionen, darunter den Aufbau einer eigenen Handelsplattform. PFOF macht derzeit weniger als 30 % der Einnahmen von Trade Republic aus.
Der Artikel befasst sich mit der Sorge, dass die Pharmariesen Roche und Novartis für die Schweiz „zu groß geworden sind, um zu scheitern”, insbesondere nachdem ihre CEOs an einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump teilgenommen haben. Der Kommentar deutet an, dass diese Allianz die Souveränität der Schweiz bedroht und dass das Land möglicherweise zu klein ist, um sich dem Einfluss dieser globalen Pharmaunternehmen zu widersetzen, was Auswirkungen auf die Preispolitik für Medikamente und die nationale Autonomie haben könnte.
Die Inflationsrate in Deutschland stieg im Januar auf 2,1 % und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen und das Ziel der EZB. Der Dienstleistungssektor war mit einem Anstieg von 3,2 % der Haupttreiber, was vor allem auf Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr zurückzuführen ist. Auch die Lebensmittelpreise stiegen deutlich, insbesondere für Kaffee, Schokolade und Fleisch. Staatliche Hilfsmaßnahmen wie die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie wurden größtenteils von den Unternehmen absorbiert und nicht an die Verbraucher weitergegeben. Ökonomen nennen steigende Energiepreise, geopolitische Risiken und Steueränderungen als Faktoren, die dazu beitragen, obwohl ein starker Euro die Inflation dämpft, indem er Importe verbilligt.
Die Swatch Group meldete besser als erwartete Jahreszahlen, die eine verbesserte Dynamik in der zweiten Jahreshälfte 2025 zeigen und eine deutliche Erholung des Betriebsgewinns prognostizieren. Das Unternehmen verzeichnete ein Wachstum von fast 20 % im nordamerikanischen Geschäft, und CEO Nick Hayek kündigte für 2026 erhebliche Verbesserungen der Rentabilität an, obwohl die Gruppe einer verstärkten Kontrolle ihrer Aktivitäten in China und Fragen der Unternehmensführung ausgesetzt ist.
Das österreichische Kupferverarbeitungsunternehmen Asta Energy Solutions hat den ersten Börsengang des Jahres 2026 an der Frankfurter Börse erfolgreich abgeschlossen. Die Aktien eröffneten mit 43 Euro deutlich über dem Ausgabepreis von 29,50 Euro. Das auf Kupferkomponenten für die Energieinfrastruktur spezialisierte Unternehmen erreichte eine Marktkapitalisierung von 420 Millionen Euro und zog Investitionen von Siemens Energy an. Der Börsengang spiegelt das wachsende Interesse der Anleger an Unternehmen wider, die die Energiewende unterstützen, wobei die Kupfernachfrage durch Transformatoren, Rechenzentren und KI-Infrastruktur angetrieben wird. Analysten erwarten für 2026 mehr Börsengänge als im zurückhaltenden Markt von 2025, insbesondere in der Verteidigungsindustrie und in zukunftsorientierten Branchen.
Die deutsche Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 um 0,3 % und lag damit leicht über den Erwartungen, was auf den gestiegenen privaten und staatlichen Konsum zurückzuführen ist. Die Exporte standen jedoch aufgrund der US-Zölle, eines stärkeren Euro und der chinesischen Konkurrenz vor Herausforderungen. Während 2025 nach zwei Jahren des Rückgangs ein Gesamtwachstum von 0,2 % zu verzeichnen war, bleibt die Wirtschaftsleistung weiterhin nahe dem Niveau von 2019. Die Stimmung in der Wirtschaft bleibt angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage vorsichtig, und Ökonomen fordern trotz staatlicher Konjunkturmaßnahmen Strukturreformen, um ein nachhaltig höheres Wachstum zu erreichen.
Dieser Inhalt wirbt für den Abonnementdienst „Monetary Policy Radar“ der Financial Times und stellt Kevin Warsh als voraussichtlichen nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank vor. Gleichzeitig wird die Expertise des Wirtschaftsanalyse-Teams der Zeitung hervorgehoben, zu dem Chris Giles und andere Spezialisten für Zentralbankwesen und geldpolitische Analyse gehören.
Präsident Donald Trump hat den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell an der Spitze der US-Notenbank nominiert. Warsh, der von 2006 bis 2011 im Fed-Vorstand tätig war, hat sich kürzlich Trumps Forderungen nach niedrigeren Zinsen angeschlossen. Die Nominierung muss noch vom Senat bestätigt werden, wobei einige Republikaner Bedenken hinsichtlich der laufenden Untersuchungen zu Powells Amtszeit geäußert haben. Dieser Schritt wirft Fragen zur Unabhängigkeit der Fed auf, da Powells Amtszeit im Mai ausläuft.
Kevin Warsh wurde von Präsident Trump zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank nominiert, was einen Wandel von einer datenabhängigen Politikgestaltung hin zu einer von Überzeugungen geleiteten Wirtschaftspolitik bedeutet. Warsh befürwortet aggressive Zinssenkungen bei gleichzeitiger Straffung der Geldmenge an der Wall Street, da er davon überzeugt ist, dass künstliche Intelligenz ein Produktivitätswunder bewirken wird, das als disinflationäre Kraft wirkt. Die Ernennung wurde von den Märkten begrüßt, obwohl Spannungen zwischen Warshs hawkischer Haltung und Trumps Wunsch nach niedrigen Finanzierungskosten bestehen und die Umsetzung seiner Pläne zum Bilanzabbau mit potenziellen Herausforderungen verbunden ist.

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